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Schnell und erfolgreich

von Rainer Polzin

Das 1. Mannschaftsschnellturnier des Berliner Schachverbandes im Rahmen des IBB-Schachwochenendes war für den Veranstalter ein großer Erfolg: Gleich 30 Mannschaften fanden sich im John-F.-Kennedy-Saal und in der schönen, wenn auch prähistorisch (kein Buch jünger als 15 Jahre!) ausgestatteten juristischen Bibliothek des Rathaus Schöneberg ein. Das für die Teilnehmer kostenfreie Mittagessen sei lobend erwähnt.

Die Schachfreunde traten mit Spielern aus der ersten, zweiten und dritten Mannschaft an und waren mit einem ELO-Schnitt von ungefähr 2320 Turnierfavorit. Wir starteten mit vier Siegen in das Turnier, dann kam mit einer 1-3 Niederlage gegen Chemie Weißensee, begünstigt durch zwei Zeitüberschreitungen an Brett 2 und 3, erheblich Sand ins Getriebe. Zwei Erfolge in den Schlussrunden (gegen Oberschöneweide und Zehlendorf) stellten letztlich aber den Sieg vor der Seniorenauswahl und Queerspringer sicher.

Die Einzelergebnisse: Rainer Polzin 3,5 aus 4, Jan Lundin 4,5 aus 7, Siegfried Weber 5 aus 6, Florian Sebe-Vodislav 4,5 aus 6, Fernando Offermann 3 aus 5. Die vollständigen Ergebnisse finden sich hier .

Einen weiteren schönen Erfolg feierten die Schachfreunde bei der Norddeutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft in Bremen: Mit 48 zu 4 Mannschaftspunkten siegte unser Team vor dem Delmenhorster SK (44-8) und der TSG Oberschöneweide (42-10) sowie weiteren 24 Mannschaften. Der ewige Rivale König Tegel zog es vor am Samstag den Start abzusagen. Der zweite Hauptkonkurrent der vergangenen Jahre, der Hamburger SK, landete hinter Tempo Göttingen auf dem fünften Platz. Der Erfolg der Schachfreunde hätte noch deutlicher ausgefallen können wäre die Mannschaft nicht knapp fünf Minuten zu spät von der Mittagspause in das Spiellokal zurückgekehrt. Bei einer verbleibenden Restbedenkzeit von jeweils 15 bis 20 Sekunden zog dies eine 0-4-Niederlage nach sich ... Bin schon gespannt, wie das beim Tippspiel gewertet wird...

Für die Schachfreunde traten Lars Thiede (17 Punkte aus 25 oder 26 Partien, siehe oben), der Zoochaot Ilja Schneider (21,5 Punkte), Stephan Berndt (hat sich versteckt an Brett 3 mit 21 Punkten) und Dennes Abel (22 Punkte) an. Die Endtabelle findet sich hier .

Eine lesenswerte Außenansicht von Rössel zur Norddeutschen Meisterschaft ist inzwischen im Schachzoo erschienen.


Autor: rp -- 16.3.2010 17:08:08


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xx_zaehler

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