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Der Schachblog von Ilja Schneider
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Live-Ticker für die Wettkämpfe vom Samstag
Hallo zusammen. Da der Live-Ticker auf schachbundesliga.de zusammengebrochen ist, werden wir wieder hier die aktuellen Pegelstände durchgeben.
Blick in den Spielsaal. In der Mitte mit dem Rücken zur Kamera GM Igor Nataf.
Die Partien als pgn-Datei zum Download.
Die Paarungen:
Sfr. Berlin - SG Solingen 3-5
Nataf - Jussupow 0,5-0,5
Miroschnichenko - Nikolic 0,5-0,5
Miezis - Sandipan 0-1
Thiede - Naumann 0-1
Berndt - Hoffmann 0-1
Borriss - Ernst 0-1
Krämer - Zysk 1-0
Schneider - Drabke 1-0
SC Kreuzberg - Werder Bremen 5-3
Aronian - McShane 1-0
Sagissian - Efimenko 1-0
Socko - Areshchenko 0-1
Luther - Hracek 0,5-0,5
Kalinitschew - Pelletier 0,5-0,5
Tischbierek - Babula 1-0
Volke - Fish 0,5-0,5
Löffler - Knaak 0,5-0,5
Bindlach Aktionär - SV Wattenscheid 3,5-4,5
Naiditsch - Eljanov 0-1
Navarra - Rustemov 0-1
Baklan - Johannessen 0,5-0,5
Baramidze - Bartel 1-0
Prusikin - Czarnota 0-1
Bischoff - Appe 0,5-0,5
Stohl - Holzke 0,5-0,5
Markos - Dinstuhl 1-0
SK König Tegel - HSK 3,5-4,5
Rabiega - Wojtaszek 0-1
Stern - Gustafsson 0,5-0,5
Muse,M - Ftacnik 1-0
Muse,D - Kempinski 0,5-0,5
Tomczak - Müller 0,5-0,5
von Herman - Reeh 1-0
Sarbok - Heinemann 0-1
Pachow - Sebastian 0-1
20.05 Uhr
Schach macht einfach keinen Spaß mehr. Trotz 3-1 Führung verlieren wir mit 3-5 gegen Solingen. Wie befürchtet spielte die Zeit die entscheidende Rolle, die sowohl Lars als auch Normunds letzlich die ganzen Punkte kosteten.
19.15 Uhr
Die Stimmung sinkt. Stephan hat jetzt zwei Minusbauern und bei allen Schachfreunden geht die Bedenkzeit rapide zur Neige.
19.00 Uhr
Nichts genaues weiß man nicht. Vor einer Stunde dachte ich noch, dass Stephan glatt auf Verlust steht. Er hat jetzt in einem Damenendspiel zwar einen Bauern weniger, kann aber noch kämpfen. Die Stellung von Lars hat sich dagegen zwar kaum verändert, aber seine Zeit sieht schlecht aus (20 Minuten weniger als sein Gegner). Und bei Sandipan-Miezis blicke ich überhaupt nicht durch.
18.00 Uhr
Martin hat verloren, dafür hat Normunds die Zeitkontrolle geschaft und sogar einen Bauern mehr! Lars hat eine unangenehme Stellung zu verteidigen, während die Stellung von Stephan wohl schon kritisch ist. Jedes Ergebnis des Mannschaftskampfes ist also noch möglich.
17.55 Uhr
Strike! Irgendwie hat Ilja zwei Bauern gewonnen, so dass Drabke nach der Zeitkontrolle aufgeben musste. Dafür steht Stephan Berndt in einem Damenendspiel äußerst unangenehm und auch der Angriff von Ernst scheint schneller zu sein als der von Martin Borriss.
17.45 Uhr
Martin hat gewonnen. 2-1 für die Schachfreunde.
Es herrscht die allgemeine Meinung, dass die Stellung von Miezis ausgeglichen ist, er hat aber nur noch sechs Minuten für 15 Züge. Weiterhin völliges Chaos bei Martin Borriss und auch bei Ilja Schneider.
17.30 Uhr
Zysk hat gerade noch die Zeitkontrolle geschaft, muss dafür aber vor einer Ruine sitzen. Martin Krämer hat einen glatten Bauern mehr, der sogar schon bis nach b3 vorgedrungen ist.
Ilja Schneider geht mit f5 zum Angriff über. Mal sehen, was die Zeitnotphase bringt.
Entscheidend für den Kampf wird wohl die Partie Borriss-Ernst sein. Eine extrem wilde Stellung, in der beide keine Zeit mehr haben.
17.20 Uhr
Wegen eines Rechnerabsturzes ist die Live-Übertragung stehengeblieben.
Zur Zeit sieht es sehr gut aus für die Schachfreunde. Wie erwartet ist Brett eins Remis ausgegangen, Miezis hat zumindest seinen Zeitnachteil völlig aufgeholt und bei Stephan Berndt sollte das schlimmste überstanden sein. Bei Martin Krämer rechne ich mit einem vollen Punkt, hat sein Gegner Robert Zysk doch nur noch eine Minute für 10 Züge. Und auch der Gegner von Ilja Schneider hat mit 13 Minuten für 18 Züge keine leichte Aufgabe. Dafür gefällt mir die Stellung von Lars Thiede nicht mehr so gut, obwohl noch nichts entscheidendes passiert sein sollte.
Aufstöhnen neben mir: der HSV hat wie üblich den Ausgleich kassiert.
16.50 Uhr
Schon wieder Jubel neben mir, nachdem Thies Heinemann die Caro-Kann-Verteidigung von Sarbock in 21 Zügen zerlegt hat.
Brett-für-Brett-Analyse der Schachfreunde:
Bei Nataf gegen Jussupow erwarten alle schon seit geraumer Zeit den Friedensschluss, aber noch sind beide kämpferisch.
Miezis hat seinen Zeitnachteil deutlich verringert (nur noch 10 statt 30 Minuten). Sandipan hat zwar mehr Raum und einen Springer auf d6, noch ist aber nicht klar, ob der nur optisch oder wirklich stark steht.
Bei Lars Thiede ist der Ausgang noch völlig offen. In dem Drachen im Anzug haben noch beide Seiten Chancen auf den vollen Punkt.
Stephan Berndt steht etwas unbequem und hat auch ca. 20 Minuten weniger auf der Uhr. Hier mache ich mir doch ein paar Sorgen.
Bei Martin Borriss brennt mal wieder die Hütte. Das spricht normalerweise für Martin, aber auch hier hat er rund 20 Minuten weniger als sein Gegner.
An den Brettern sieben und acht stehen die Schachfreunde aussichtsreich sowohl was die Stellungen auf dem Brett als auch die Zeiger auf der Uhr angehen. Dabei hat Martin Krämer sowohl zeitlich aus auch stellungstechnisch die größeren Gewinnchancen.
16.30 Uhr
Es ist überall noch alles drin (irgendwie wiederhole ich mich, oder?. Nur bei Normunds mache ich mir Sorgen, hat er doch eine halbe Stunde Zeitnachteil. Allerdings geht es ihm damit besser als McShane, der gegen Aronian bereits mit einer ganzen Stunde im Minus ist.
Neben mir bricht Jubel aus, weil der HSV (nicht der HSK) gegen Berlin (Hertha) in Führung gegangen ist.
15.15 Uhr
Kurzer Zwischenbericht: An allen Brettern ist noch alles drin.
Jussupow hat gegen Natafs Königsinder nicht unerwartet die Fianchetto-Variante gewählt, woraufhin Igor mit c6 und d5 in einen Grünfeld-Inder überleitete. Jussupow verzichtete gegen das übliche Sf3 und entwickelte den Königsspringer über e2 nach f4. Igor sollte keine Probleme haben.
Miro (im Bild links) wiederholte gegen Nikolic seine Eröffnung vom Vortag. Nikolic spielt sie aber deutlich besser als Navarra und steht für meinen Geschmack sogar etwas besser. Aber gerade ist die Partie remis gegeben worden.
14.40 Uhr
Bereits nach wenigen Minuten das erste Remis bei Bindlach - Wattenscheid.
A short day at the office: 14 Züge und zwei Kaffee waren genug für Holzke und Stohl.
Autor: ny -- 1.3.2007 21:48:12
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